„Heh! Heh!“ Schallt es bedrohlich durch die Nacht im finsteren Wald. Von überall scheint der Ruf zu kommen! Erst vorne aus dem Gebüsch, dann plötzlich hinter dem eigenen Rücken. Oder kam es doch von dort drüben?
Typisch für diesen Waldgeist ist sein unheimlicher Ruf, der ihm seinen Namen verleiht, den die Menschen ihm gegeben haben. Doch Achtung! Wer den Ruf nachahmt oder den Geist gar verspottet, dem blüht gar grausiges.
Hast du das Pech ihm persönlich zu begegnen siehst du ihn vielleicht als grauen Zwerg oder als buckliges Männlein mit greisenhaftem Gesicht und stechendem Blick. Auch als Jägers- oder Wandersmann erscheint er, sofern er sich zeigen mag oder muss.
Er verwandelt sich möglicherweise auch vor deinen Augen in eine gigantische Gestalt, so hoch wie die Tannen und gleicht damit einem Riesen.
Der Hehmann tritt zumeist einzeln auf - er ist kein Teil einer ganzen Gruppe wie die Perchten oder die Elfen. Er ist tief verwurzelt mit dem Wald in dem er lebt und den er hütet.
Nicht auf ein äußerliches Erscheinungsbild festgelegt zeigt sich dieser Rufgeist eben so, wie er es wünscht oder bedarf.
Doch blicke hinter das was er dir zeigt, denn er ist kein Zwerg und er ist kein Riese.
Er ist gefährlich und auch nicht. Denn er ist ein Hüter und kein Richter - er ist eine Urkraft aus der er entspringt.
So wird er an denen vorbei ziehen, die rücksichtsvoll und höflich mit ihm und seinem Lebensraum umgehen.